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Offener Brief an Andreas Pinkwart

Sehr geehrter Herr Pinkwart,



mit Erstaunen habe ich gelesen, dass Sie den Neubau von Atomkraftwerken in Deutschland nicht ausschließen wollen. Nun ist es natürlich völlig in Ordnung, anderer Meinung als der Rest der Bevölkerung zu sein, eine Frage jedoch stellt sich mir doch: wo wollen Sie diese neuen Atomkraftwerke bauen? Und wo werden die zusätzlichen Endlager sein, die dann ebenfalls noch benötigt werden?



Möchten Sie wirklich, sehr geehrter Herr Pinkwart, in diesem Bundestagswahlkampf einen Lagerkampf führen? Soll die Gesellschaft noch weiter gespalten werden?



Und überhaupt: wieso fordert die FDP als angeblich liberale Partei den Staat auf, in das Marktgeschehen einzugreifen? Warum vertrauen Sie nicht darauf, dass der Markt die Frage klären wird?



Mit freundlichem Gruß



Christian Soeder

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Quelle

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.