Direkt zum Hauptbereich

StudiVZ: Kommunikation ist alles

Wenn der Vorgang um die Löschung der SPD-Gruppe bei StudiVZ eines mal wieder zeigt, dann dieses: Kommunikation ist alles. Um den 9. Februar herum wurde die SPD-Gruppe das erste Mal gelöscht, vor einigen Tagen dann das zweite Mal.

Nach einigen Telefonaten mit StudiVZ-Verantwortlichen kann ich nun sagen, dass dieser Vorgang zwar extrem nervig war, aber auch lehrreich: in der neuen ultraschnellen Medienwelt ist Kommunikation alles. Wer hier laviert oder zögert, verspielt schnell Glaubwürdigkeit.

Ich weiß nicht, warum die Löschung der ersten SPD-Gruppe bei StudiVZ unbemerkt blieb - die Reaktion gestern und heute indessen war vorbildlich: ich wurde angerufen und informiert, dass die Löschung ein bedauerliches Versehen war.

Was StudiVZ aus diesem Vorgang mitnimmt? Wahrscheinlich werden Supporter und Admins nun genauer ausgewählt werden, vielleicht müssen künftig Gruppenlöschungen zweimal bestätigt werden; auf jeden Fall zeigte dieser Vorgang erneut, wie schnell ein paar Blog-Einträge Aufmerksamkeit erregen können.

(Vor diesem Hintergrund finde ich es übrigens erstaunlich, dass StudiVZ noch immer altmodische Pressemitteilungen herausgibt und kein Blog führt. Dass das StudiVZ-Blog zu Beginn einmal gehackt wurde, scheint sich tief in das kollektive Gedächtnis der StudiVZ-Entscheider eingebrannt zu haben.)

Beliebte Posts aus diesem Blog

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.