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Deutsches Lagerdenken und Walter'sche Logik

Franz Walter versucht sich mal wieder an der Bewertung des politischen Tagesgeschehens, operiert jedoch mit irreführenden Zahlen:
Indes: Was hat sich real in den vergangenen Jahren in den politischen Basispräferenzen der Deutschen gewandelt? Das sogenannte linke Lager (SPD/Grüne/Linke) vereint in der Demoskopie durchschnittlich 46 oder 47 Prozent auf sich; die Werte für das altbürgerliche Lager aus CDU/CSU und FDP liegen eine Nuance höher. Mal oszilliert es hier, mal dort (denkbar) gering nach unten oder oben. Und das seit 2005. Unberechenbare Volatilitäten müssten anders ausschlagen.

Das kleine "seit 2005" ist aus einem einfachen Grund grob irreführend: seit 2005 gab es keine bundesdeutsche Wahl mehr - nur Umfragen. Andersrum wird vielmehr ein Schuh daraus: seit 1998 hat Schwarz-Gelb bei Bundestagswahlen keine Mehrheit mehr. Und das wird sich dieses Jahr nicht ändern.

Die Parteien spielen wieder einmal ihre uralten Lagerkämpfe nach, auch wenn sich die gesellschaftlichen Mentalitäten und sozialen Lagen längst umgestaltet und neu verortet haben.

Ob Walter außerdem gemerkt hat, dass er diesen zweiten Satz seines Kommentars weiter unten selbst widerlegt hat?

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Quelle

Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken