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Phantomjagd und Sehnsucht nach mehr Daten

Da hat die Polizei wohl einen großen Bock geschossen: das angebliche Phantom, das für mehrere Morde verantwortlich sein soll, hat es anscheinend nie gegeben. Dass Carsten Hohoff, "Biochemiker am Institut für Forensische Genetik in München", sich aber aus Konsequenz daraus nicht zu schade ist, das Anlegen einer weiteren Datenbank zu fordern, das ist wirklich ein schlechter Scherz:
Weiterhin, so Hohoff, könnte man die DNA-Profile aller Mitarbeiter von Herstellerfirmen in eine zentrale Datenbank einspeisen. Hat man dann ein kriminologisches Gen-Profil erstellt, könnte man dies mit den Profilen der Mitarbeiter der Herstellerfirmen abgleichen.

Sinnvoller wäre es vielleicht, auch den gesunden Menschenverstand zu nutzen. Es kann doch nicht sein, dass niemand skeptisch wird, wenn immer mehr und mehr neue Fälle mit dem "Phantom" in Verbindung gebracht werden?

Meine These: von den Verantwortlichen wollte sich niemand Fehler eingeschehen. Nun sind sie bis auf die Knochen blamiert. Ohne die Zufallsspur im Saarland hätte die Polizei noch eine ganze Weile weiterermittelt. Ohne Ziel und Verstand.

Und der Mörder der Polizistin läuft noch immer völlig unbehelligt frei rum.

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Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.