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Rech sollte vor der eigenen Tür kehren

Die Polizei in Baden-Württemberg hat also ein Phantom gejagt. Ok, kann passieren. Hat zwar ein paar Millionen gekostet, aber die Millionen gingen wenigstens nicht an irgendwelche "notleidenden Banken". So weit, so gut.

Dass nun aber Innenminister Heribert Rech meint, den Hersteller der untauglichen Wattestäbchen haftbar machen zu wollen, das ist schon ziemlich dreist. Der werte Herr sollte lieber mal vor der eigenen Tür kehren und seinen Beamten klarmachen, dass man berechtigte Zweifel nicht einfach ignorieren muss, sondern ihnen durchaus auch nachgehen darf.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken