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Torsten Albig ist neuer Oberbürgermeister von Kiel

Amtierende Bürgermeister abzuwählen ist immer besonders schwer, gerade in großen Städten wie Kiel - sie sind stadtweit bekannt und ständig präsent. Torsten Albig von der SPD (52,01%) ist das Kunststück gelungen, die CDU-Amtsinhaberin Angelika Volquartz (41,20%) aus dem Kieler Rathaus zu vertreiben.

Die Wahlbeteiligung war, wie es bei Bürgermeisterwahlen leider fast schon normal ist, erschreckend niedrig: sie betrug nur 36,5 Prozent.

Mich interessiert dabei: welche Auswirkungen hatte der meines Erachtens sehr gute Online-Wahlkampf von Albig auf das Wahlergebnis? Konnte Albig die entscheidenen Wählerinnen und Wähler mobilisieren und dadurch eine Stichwahl vermeiden?

Es wäre super, gäbe es dazu in absehbarer Zeit eine ausführliche Wahlanalyse.

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Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.