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Unfassbar gutes Essay zum "Gucci-Kapitalismus" im Handelsblatt

Noreena Hertz, Professorin für Globalisierung an der Rotterdam School of Management, hat im Handelsblatt ein unfassbar gutes Essay zum Ende des "Gucci-Kapitalismus" veröffentlicht:
Fünftens und letztens: Wir sehen nicht nur auf Regierungsebene Anzeichen einer stärkeren Zusammenarbeit. Die Annahme des Gucci-Kapitalismus, alle Menschen seien egoistisch, super-individualistisch und nur damit beschäftigt, ihren eigenen Reichtum zu maximieren, stellt sich mehr und mehr als eine fehlerhafte Hypothese der Mainstream-Ökonomen heraus. Es ist wahr, in den letzten beiden Jahrzehnten gab es eine wachsende Fixierung auf materielle Werte. Aber das war wohl mehr eine Frage der Einstellung als eine der menschlichen Natur. Soziologische Studien zeigen, dass Angehörige armer Gesellschaften eher miteinander teilen.

Es ist wahr: der Mensch ist nicht von Natur aus Egoist. Im Gegenteil: Menschen brauchen Gemeinschaft, brauchen Zusammenhalt. Wollen gemeinsam arbeiten, nicht gegen einander.

Wenn die SPD im Wahlkampf dies alles zur Sprache bringt, dann ist mir nicht bange.

PS: Christian Wulff von der CDU hat die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt und fordert, dass Vorstände und Aufsichtsräte der Versager-Banken wie der Hypo Real Estate mit ihrem Privatvermögen haften müssen. Er hat völlig Recht.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

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Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
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BADABOOM!