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Freitag, 10. April 2009

Frohe Ostern!

Es war aber die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und die Überschrift, welche seine Schuld anzeigte, lautete also: Der König der Juden. Und mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. Da wurde die Schrift erfüllt, die da spricht: «Und er ist unter die Übeltäter gerechnet worden.» Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab! Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Der Christus, der König Israels, steige nun vom Kreuze herab, auf daß wir sehen und glauben! Auch die, welche mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn. Als aber die sechste Stunde kam, brach eine Finsternis herein über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Markus 15,25)

Im Kirchenjahr fristet der Karfreitag und auch der Ostersonntag ein merkwürdiges Schattendasein, obwohl doch erst Tod und Auferstehung Jesu die Grundlage für das Christentum legten. Der grausame Tod am Kreuz des Religionsstifters führte nicht etwa zum Untergang der neuen Bewegung, nein: die Auferstehung Jesu am dritten Tage war vielmehr erst der eigentliche Beginn. Die Überwindung des Todes durch den Menschensohn bringt Hoffnung und Zuversicht.

Die Sonne scheint, die Blumen blühen: es ist endlich Frühling.

Frohe Ostern!