Direkt zum Hauptbereich

Mister Mittelmaß

DER SPIEGEL, 12.09.2005, über Rainer Brüderle:
Einmal war er Gast in der "Harald Schmidt Show". Schmidt kündigte als Programmpunkt "Saufen mit Brüderle" an. Dann kam Brüderle und sagte: "Wir haben ein Imageproblem. Die Produkterotik muss ein bisschen vermittelt werden." Er meinte den deutschen Wein. Er verriet, dass er meist schon mittags anfange, Wein zu trinken, und Schmidt sagte: "Ich würde gern tagsüber trinken, aber ich schaffe es nicht." "Das is' 'ne Übungsfrage", ermutigte Brüderle. Später sagte er noch was Politisches. "Es wäre wichtig, wenn sich in Deutschland etwas ändert. Wenn sich nichts ändert, dann ändert sich auch nichts." "Sehr gut", sagte Schmidt. "Das finde ich mal konkret. Ich hatte schon Angst, Sie kommen jetzt mit 'ner Floskel."

Beliebte Posts aus diesem Blog

Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken

BADABOOM!

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

Quelle