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Obama hat die Chance, in die Geschichte einzugehen

Wenn die Gesundheitsreform, in welcher konkreten Form auch immer, vom US-Kongress angenommen wird, dann wird Barack Obama in die Geschichte eingehen: als der Präsident, der endlich das vollbracht hat, wofür die Demokraten schon seit Roosevelt kämpfen, also seit über 60 Jahren: für eine Gesundheitsversicherung für alle Bürgerinnen und Bürger, nach europäischem Vorbild. Hintergrundinformationen bei Wikipedia: Nach einer Studie des McKinsey Global Institute sind die hohen Kosten nicht auf eine exzessive Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen zurückzuführen. Demnach nehmen die US-Bürger beispielsweise weniger Medikamente zu sich und haben viel kürzere Krankenhausaufenthalte als Europäer oder Kanadier. Die hohen Kosten seien einerseits auf hohe Preise für Gesundheitsleistungen und andererseits auf hohe Verwaltungskosten der privaten Krankenversicherungen zurückzuführen: Krankenversicherungen kalkulieren eine Gewinnspanne, haben hohe Werbungs- und Maklerkosten sowie einen hohen Verwaltungsaufwand für die Prüfung von Vertragsabschlüssen und von Versicherungsnehmeransprüchen.

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BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.