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Deine Stadt der Zukunft

Nach der unschönen Debatte um Wolfgang Clement (die noch länger andauern wird, da bin ich mir sicher), nun mal etwas Erfreuliches: der Juso-Landesverband Baden-Württemberg hat eine s pannende Kampagne zur Zukunft der Städte gestartet , als Einstimmung auf die Kommunalwahlen 2009. Es gibt keine Staus mehr, weil alles zur Fußgängerzone erklärt wurde. Ampeln werden gegen Diskokugeln eingetauscht. Die Hauptstraße wird zum Trimm-dich-Pfad und die Stadtwerke bieten an jedem Wasserhahn wahlweise auch Spezi an. Zugegeben: Eine durchaus ungewöhnliche Vorstellung von einer Stadt, wie sie in der Zukunft aussehen könnte. Aber warum sollte man sich denn nicht einmal ungezwungen Gedanken machen, über die eigene Stadt und die Umwelt, in der man lebt. Unsere Städte und Gemeinden stellen uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Probleme die bewältigt werden müssen, Chancen die genutzt werden können und Perspektiven die es zu entwickeln gilt. Wer mit Kreativität, Mut und Einfallsreichtum diese Herausfo...

Clements Abgang (2)

Als kleiner Nachtrag die Begründung der Schiedskommission der NRWSPD im Wortlaut : Der Antragsgegner (Wolfgang Clement) hat der Partei durch die öffentliche Aufforderung, die SPD und ihre Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Hessen nicht zu wählen, schweren politischen Schaden zugefügt. Nicht erforderlich dafür ist auch nach ständiger Spruchpraxis der Bundesschiedskommission, dass seine öffentlichen Äußerungen zu einer konkret messbaren Einbuße an Wählerstimmen für die Partei geführt haben. Der Nachweis eines solchen Kausalzusammenhangs ist in der Regel - so auch hier - ohnehin nicht zu führen. Der schwere politische Schaden liegt vielmehr darin, dass der Antragsgegner durch sein Verhalten mit dem ihm in der Öffentlichkeit aufgrund seiner früheren politischen Funktionen noch beigemessenen Gewicht entscheidend dazu beigetragen hat, dass in der Schlussphase des hessischen Wahlkampfes und danach und mit Blick auf die Breitenwirkung in den Medien bundesweit das Bild von einer zerstri...

Toll: Spaßpartei CSU

Frontal21 vom 08.07.2008 ( via ).

Grundsätzliches

Was ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass man nicht Mitglied einer Partei sein und dann zur Nichtwahl derselben aufrufen kann?

Clements Abgang

Die NRWSPD hat eine mutige und richtige Entscheidung getroffen und Wolfgang Clement aus der SPD ausgeschlossen . Wolfgang Clement, der zuletzt als Atom-Lobbyist und als (ehemaliger) Möchtegern-Superminister aufgetreten ist, hat seine Zeit als Politrentner dazu genutzt, die sozialdemokratischen Werte überall dort, wo er auf sie traf, zu verraten und zu verkaufen. Für seine Empfehlung die hessische SPD nicht zu wählen bekam er nun die Quittung. Diese Nicht-Wahlempfehlung kostete Andrea Ypsilanti entscheidende Stimmen, die sie benötigt hätte, gemeinsam mit der SPD stärkste Kraft nach Wählerstimmen zu werden. Meine Überzeugung, dass diese Entscheidung richtig war, wird dadurch bestätigt, dass von der falschen Seite Bedauern geäußert wird . Dieser Schritt hat sicherlich Signalwirkung für gewisse Funktionäre, die glauben, sie könnten sich ständig auf Kosten ihrer Partei profilieren. Irgendwann ist die Grenze des Erträglichen erreicht.

Abowerbung 2.0

Ziemlich einfallsreich, die Idee der taz: eine 250g-Packung tazpresso für den 100. Follower bei Twitter versprechen und schon strömen die Twitterer in Massen. Der 200. Follower bekommt übrigens einen Atlas der Globalisierung. Mit einer geringen Investition und ein wenig Mundpropaganda hat die taz nun bald mehr Twitterer als Welt Online - eine clevere Idee. Gewonnen habe zufälligerweise ich die 250g tazpresso - sogar ohne zu wissen, dass die Aktion gerade läuft. Manchmal hat man eben Glück.